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VEREIN

 

Lust auf Sport, Geselligkeit, Action? Dann werde jetzt auch Mitglied beim SV Burlo 1949 e.V. 

Mitgliedsbeiträge (monatlich). 

 

0-19 Jahre:           5,00 Euro

Erwachsene:        8,00 Euro

Fördermitglied:   4,50 Euro

Ehepaare:            9,00 Euro

Familienbeitrag: 15,00 EUR 

MITGLIED WERDEN

 

Das Vereinsheim mit Gymnastikraum bietet beste Voraussetzungen für Sport in kleineren Gruppen. In diesen Räumen findet u.a. das Reha-Sportangebot statt. 

 

Unter Anleitung fachkundiger Physiotherapeuten vom Elbers Physioteam treffen sich die Reha-Sportler zu folgenden Terminen:

Dienstags:     09:15 bis 10:00 Uhr

Mittwochs:    18:30 bis 19:15 Uhr

Allen Teilnehmern werden vom Physioteam Preisnachlässe auf das Gerätetraining in den Trainingsbereichen der Praxis eingeräumt.

Nähere Informationen erteilt das Elbers Physioteam gerne unter 02862-42040.

 
 

SPORTANLAGEN

Zu den Sportanlagen des SV Burlo zählen die Tennisanlage mit 3 Aschenplätzen, die Sporthalle, ein Asche-Fußballplatz und im Bereich des Vennestadions zwei Rasen-Fußballplätze, eine Beachvolleyballanlage mit drei Feldern und das Vereinsheim mit Gymnastikraum. 

Zudem befindet sich eine Skateranlage der Stadt direkt neben dem Vennestadion.

Die Bildergalerie gibt Euch einen kleinen Eindruck unserer Anlagen.

SPONSOREN

 

Aufgrund der momentan bestehenden Unsicherheit zur Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) der Europäischen Union haben wir uns veranlasst gesehen, diesen Dienst an dieser Stelle vorübergehend einzustellen.

Sobald die Daten rechtskonform zur Verfügung gestellt werden können, wird der Dienst wieder entsprechend Betrieb genommen

 

HISTORISCHES

Als relativ junger Sportverein haben wir 1999 unser 50 jähriges Jubiläum gefeiert. Lesen Sie im folgenden einiges zur Entstehung unseres Vereins!
 

Sommer 1948
Paul Hinske erinnert sich: "Ich kann mich noch daran erinnern, dass die Jungs auf der Straße mich aus Langeweile angesprochen haben, 'Was sollen wir tun?'. Als 22-jähriger Polizist hatte ich zur Jugend einen guten Kontakt und konnte sie gut verstehen. Ich habe mich dann mit Pater Röder in Verbindung gesetzt und wir überlegten: 'woher einen Sportplatz nehmen?'.

Am Steenekamp 1949, nach Spielschluß! Burlo - Weseke (3:1)
Jupp Telöken, Paul Hinske, Franz Bietenbeck, Jupp Kuhlmann, Hagedorn, Clemens Plewa, Helmut Honnes, Alois Rademacher, Sonntag, Perschke, Theo Tacke, Werner und Walter Tebussek, Trainer: Willi Beekmanns

Wir haben einige Landwirte angesprochen, doch keiner wollte ein kleines Stückchen Land abgeben. Dann kam Hermann Ruwoldt zu mir, er habe ein geeignetes Gelände gefunden. Am Steenekamp ist eine Ecke, die ungefähr der Größe eines Sportplatzes entspricht. Doch da waren noch 250 Stämme und reichlich Findlinge, woher der Name "Steenekamp" wohl seinen Ursprung hat.

Meine guten Verbindungen zur Sprengkommission nach Münster machten es möglich, die Stämme für "eine Mark" pro Stamm sprengen zu lassen. Gerd Schmeing machte den Vorschlag, eine Spendenliste anzufertigen. "De dicken Buurn, de häbt wal Geld". Er selbst spendete sofort 50 Mark. Alle anderen, die gefragt wurden, spendeten dann ebenfalls den gleichen Betrag.

Gemacht - getan. Die Stämme wurden gesprengt. Doch da war noch die andere Arbeit zu machen. Die haben wir mit den Jungs zusammen getan. Das war harte Arbeit. Die Wurzeln mussten alle ausgemacht werden, damit der Platz glatt wurde. Zirka 4 Wochen dauerte es, bis wir den Sportplatz soweit fertig hatten.

Grün-weiße Trikots wurden gekauft. Die habe ich irgendwo günstig erstanden. Grün-weiß ist gekommen, weil uns die Farben so "fesch" vorkamen. Fußballschuhe hatte kaum jemand, denn normale Straßenschuhe taten´s auch.

Pokalspiel am Ostermontag / Weseke (weiß), Oeding (schwarz)

Karwoche 1949

In der gesamten Karwoche tagte man zwecks Vereinsgründung in der Gaststätte Wilkes. Bis Gründonnerstag hatte man ein Konzept erarbeitet, in dem Pater Röder der Präsident des Vereins wurde.

Weitere Gründungsmitglieder: Gerhard Schmeing, Wilhelm, Wienand, Ludwig Roß, Paul Köster, Hermann Ruwoldt, Paul Hinske, Jupp Reemann

Die schmucke Platzanlage wurde am Ostermontag, den 21. April 1949, eingeweiht. Hannes Dahlhaus baute eine 10-Meter lange Theke auf. 800 Zuschauer strömten zur neuen Platzanlage, wo die Burloer Kapelle "Rademacher" aufspielte.

Theo Tacke erinnert sich: 
Am 24. Februar bin ich nach Burlo gekommen. Ich konnte am Anfang keine 10 Mark Tageseinnahmen in meinem Geschäft verbuchen. Nach Gründung des SV Burlo habe ich im Mai 1949 in einem Monat 1.000 Liter Schnaps verkauft. Polizist Ruwoldt sagte mir: "Du darfst doch nicht soviel Schnaps verkaufen!". Ich bin nach Rhede gefahren und habe mir Schildchen gekauft, um diese auf die Flaschen zu kleben. Auf den Schildchen stand "Nur für Kranke". Ruwoldt war zufrieden, und ich brauchte keine Spirituosenkonzession für Schnaps. 

Sommer 1950
"Am Steenekamp" / Handwerker gegen Bauern 3:3 

von links: Pater Jakob (machte den Anstoß), Ludwig Roß, Gerhard Schmeing, Heinrich Heselhaus, Fritz Müller, Hermann Lansmann, Hubert Peters, Wilhelm Stroick, Theo Niewerth, Jupp Reemann, Wilhelm Wienand, Johannes Verdirk 

obere Reihe: Johannes Fasselt, Fritz Jüttermann, Anton Fasselt, August Nießing, Heinrich Ossing-Welsing, Hubert Wolbring, H. Lansmann-Niehaus, Josef Koyer, Paul Köster (verdeckt)
untere Reihe: Joh. Steverding-Möllmann, Hubert Nießing-Printing, Wilh. Rademacher

Die schweren Jahre des SV Burlo!

Schwere Jahre sollten auf den SV Burlo zukommen. Schon im Jahre 1952 waren alle Mühen der Eigenleistung als auch der finanziellen Anstrengung vergebens. Die Bereitschaft der Mitglieder, sich mit viel Fleiß für den Verein einzusetzen, hatte BAuer Büning genutzt, um aus dem Brachland eine saubere Nutzfläche zu schaffen. Genauere Informationen zu bekommen ist schwierig. Denn auch Jahrzehnte später erweist sich dieses Thema bei den Gründern noch als Tabu.

Der SV Burlo stand ohne Sportplatz da. Spieler orientierten sich zu anderen Vereinen, und an den Aufbau von Jugendmannschaften war erst rech nicht zu denken. Der SV Burlo hing in der Luft. 

Werner Melis erinnert sich:

1952 bin ich in den Vorstand eingetreten. Es war niemand mehr da. Elf Kerle waren da, die Fußball spielten. Aber eines hatten wir, einen Vorsitzenden, einen Kassierer, einen Schriftführer und das alles in einer Person. Das war ich. 
Ich musste diese Spieler erst einmal dafür begeistern, jedes Spiel auswärts anzutreten. Bauunternehmer Brokamp stellte seinen LKW zur Verfügung, den Heinz Sibbing dann fuhr

Wir haben dann auf der Ladefläche gesessen und fuhren dann zu den Spielen. In der zweiten Kreisklasse war es dann so, dass wir von 127 Spielen 126 verloren, ein Unentschieden gegen den "dann Aufsteiger" Rot-Weiß Dorsten. Jeder Spieler musste mehr als 800,- DM in dieser platzlosen Zeit aufwenden. (Dieses war seinerzeit ein Jahreseinkommen.) Dieses Geld wurde benötigt für Fahrzeuge, Trikots, Spritkosten, Verbandsbeiträge etc.

Der Sportplatz an der Borkener Straße

Werner Melis ergriff die Initiative für den Bau des zweiten Sportplatzes. Dieser sollte im Jahre 1954 auf dem Grundstück des Bauern Remmelt an der Borkener Straße erbaut werden. Die Sportanlage wurde am 1. September 1955 eröffnet.

Werner Melis erinnert sich:
"Wir mussten uns damit abfinden, dass im 16-m-Raum ein A-Mast stand. 7 Monate mussten wir auf einem fertigen Sportplatz mit A-Mast trainieren. Willi Hegemann habe ich zur Platzabnahme eingeladen. Doch niemand kam. Die Borkener Zeitung habe ich informiert und die VEW angerufen, daß ich am Montag morgen anfangen würde, den A-Mast auszugraben. Jupp Kuhlmann war seinerzeit bei der VEW und sagte "Werner, lott dat wässen." Ich bin angefangen auszugraben. Der Mast wackelte hin und her. Kuhlmann kam und wollte mich verklagen. Ich erklärte ihm, das wäre nicht schlimm. Ich bekäme Geld von der VEW, ich hätte nämlich gearbeitet und den Mast schon fast ausgegraben. Im Nachhinein muss ich sagen, es war eine Kleinigkeit, diesen Mast zu versetzten. Nicht eine Stunde hat es gedauert, nach meiner geleisteten Vorarbeit, den A-Mast hinter das Tor in Richtung Epping zu versetzen. Der Strom musste nur für eine halbe Stunde abgesperrt werden."

Eröffnungsspiel an der Borkener Straße am 1. Sonntag im September 1955

Werner Melis erinnert sich:

Schalke wurde angefragt, doch Schalke sagte ab. Unterdessen schickte Kurt Brumme, seinerzeit im Rundfunk zwischen Rhein und Weser, "Hoch klingt das Lied der braven Elf." Aufgrund dieser Rundfunksendung meldete sich Preußen Münster mit dem "100.000 DM Sturm". Preußen Münster verpflichtete sich, mit der 1.Mannschaft kostenlos das Eröffnungsspiel zu bestreiten.

Das Eröffnungsspiel machten Burlo und Weseke kombiniert gegen Preußen Münster. Preußen Münster hat dieses Spiel mit 6:3 Toren gewonnen. Der SV Burlo wurde am nächsten Tag in der Borkener Zeitung wie eine Nationalmannschaft vorgestellt. Heinz Wilkes meldete sich und lud die Mannschaft von Preußen Münster, die Spieler aus Weseke und Burlo und den Vorstand zu einem kostenlosen Abendessen ein. Der sportliche Höhepunkt zur Einweihung war perfekt. Es war einfach ein tolles Erlebnis. Schlag auf Schlag ging es weiter und der SV Burlo war wieder auf Erfolgskurs.

60er Jahre - Ein neuer Sportplatz muss her

Werner Melis erinnert sich:
Im Jahre 1963 war der Platz wegen des Baugebietes Blumenviertel zu räumen. Wegen des Kanalanschlusses wurde der Sportplatz eingeengt, so daß die Zuschauer das Spielgeschehen nur noch von einer Seite einsehen konnten.

1966 mußte man sich wieder bereit erklären, den Platz zu räumen. Der Spielbetrieb wurde für 2 Jahre wieder auf,fremden Plätzen ausgetragen.

Wir wurden vom Amt Marbeck-Raesfeld so bevorzugt unterstützt, daß wir den neuen Sportplatz (heutiger Tennenplatz) 1969 durch Pater Lübbering einweihen und somit den Spielbetrieb wiederfortsetzten konnten. Dort waren allerdings keinerlei sanitäre Einrichtungen am Sportplatz vorhanden. Das Amt Marbeck-Raesfeld erlaubte uns somit, die Kellerräume der Grundschule als Umkleideräume zu benutzen. 

Eröffnung Vennestadion am 02. Juli 1995

Nach zweijähriger Plan- und Bauzeit präsentiert der SV Burlo heute mit dem Vennestadion eine Anlage, die als eine der schönsten Rasensportplätze im Kreis gilt. Der wunderschönen landschaftlichen Kulisse des Burloer Venns verdankt diese Anlage seinen Namen.

Mit 4000 Stunden Eigenleistung der Mitglieder, finanzieller und handwerklicher Unterstützung unserer heimischen Unternehmen und Banken, wurde am 2. Juli 1995 der Rasensportplatz offiziell eingeweiht. Ein tolles Einweihungsprogramm mit vielen Attraktionen und sportlichen Höhepunkten wie z.B SV Burlo - Energie Cottbus, Traditionself Bor. Dortmund - AH-Stadtauswahl.

Der Platz verfügt über 150 Quadratmeter überdachter Tribüne, Blockhaus, Kinderspielplatz und clubeigener Beachvolleyball-Anlage. Mit 300 lfdm. Bandenwerbung präsentiert sich die Anlage in einem sportlich professionellen Charakter.

Im Jahre 98 baute man in Eigenleistung eine 80 Quadratmeter große Markise, die dem Blockhaus-Plateau als Sonnen- und Regenschutz dient. Heute sind die über 750 Mitglieder im SV Burlo stolz darauf mit einem gewaltigen Kraftakt eine solche Anlage erstellt zu haben.